Von Käthe und diesem Blog

Einen wundervollen guten Tag und nochmal ganz offiziell herzlich Willkommen hier auf diesem Blog. Schön, dass ihr da seid!

Ich bin Käthe (und abgesehen vom Titel dieses Beitrags spreche ich von mir nicht in der 3. Person). Jedenfalls habe ich mein Alter Ego so getauft. Eigentlich heiße ich

Kathi. Und ganz eigentlich noch anders, aber so haben mich immer nur meine Lehrer genannt. Meist dann, wenn ich nicht das gemacht habe, wofür die Schule eigentlich gedacht ist.
Für Euch bin ich also sehr gerne einfach Käthe oder wonach auch immer Euch ist. Die Anrede hätten wir also schon mal geklärt.

Ich bin 30. Ruhrpottfriesin. Langzeitstudentin (ganz langes Kapitel, Freunde des akademischen Bildungswegs – ganz langes Kapitel), Ehefrau, Hundehalterin, Katzenmutti, Pferdetante, kreativ, manchmal altmodisches Hausmütterchen mit Kochschürze, manchmal völlig unkonventionell. Großstadtkind und Landei in einem. Mein Leben ist verglichen zu früher (ganz früher, da war ich nämlich Queen of Stubenhocker) kontrast- und interessenreich.
Altmodisch-modern. Unabhängig-nestbauend. Reisend-heimatliebend. Kreativ. Schreibend.

Das hier ist nicht mein erster Blog, allerdings konnte ich mich mit Design, Möglichkeiten und vor allem mit dem Titel des Vorgängers nicht mehr identifizieren. Einige Beiträge von dort habe ich hierher verschoben und hoffe, dass ich hier „ankomme“. Also: Kaffee in die Thermoskanne füllen, Wanderschuhe an und los geht’s mit der digitalen Version „Käthes Reise“.

Vor drei Jahren entdeckte ich das Reisen und mit ihm bin ich irgendwie erst richtig zum Leben erwacht. Ich habe das Gefühl, die richtig bewusste Reise durch mein Leben hat 2014 begonnen, als ich das erste Mal in ein Flugzeug stieg, Ängste überwand und einfach losflog. Seitdem ist viel passiert – in unserem Leben und in mir.
Auch im übertragenen Sinne sehe das gesamte Leben als Reise an. In neue Städte und Länder, an bekannte Orte, in die Heimat, mit Menschen oder auch mal alleine, manchmal auf ausgebauten und gut erschlossenen Wegen ohne Hindernisse, manchmal eher auf holperigen Trampelpfaden und ab und an sogar in völlig unwegsamem Gelände, in dem man weder vor noch zurück weiß.
Und die Füchse unter Euch wissen nun somit auch, warum der Blog so heißt, wie er heißt.

 

Es fühlt sich unglaublich spannend – und erfüllend zugleich! – an, Experte in eigener Sache zu werden. Jeden Tag treffen wir auf so viele Menschen – aber wie gut kennen wir uns überhaupt selbst?

In den letzten Monaten auf Instagram und auch bei YouTube habe ich etwas festgestellt: mir ist es immer mehr zu einem Anliegen geworden, offen und wertschätzend auch mal die Themen anzusprechen, die gerne mal unter den Teppich gekehrt werden. Vielleicht, weil sie irgendwie unangenehm sind. Oder weil man befürchtet, es interessiere sowieso niemanden was man zu sagen oder sogar bei geschlossener Zimmertüre so ins Kissen heult. Oder weil man sich nicht traut. Oder, oder, oder. Gründe gibt es vermutlich genauso viele wie Menschen auf der Welt. So oft höre ich Aussagen wie „Ach echt, du auch? Ich dachte, ich wäre die einzige!“, „Es tut so gut zu hören, dass es auch anderen Menschen so geht“. Das beginnt bei ganz banalen Dingen wie beim theatralischen „Komplettzusammenbruch über Examensarbeiten“, den gefühlt mindestens jeder zweite Student kennt, und es geht bis zu ziemlich persönlichen Themen, die einen bis ins Mark treffen. Ich habe das Gefühl, wir sprechen alle zu wenig miteinander und viel zu viel übereinander.

Grundsätzlich habe ich den Wunsch nach „mehr“. Mehr Austausch, mehr Ideen, mehr erleben, mehr reisen, mehr Bildung, mehr Input, mehr Auseinandersetzung mit so vielen Dingen. Und momentan habe ich das Gefühl, dass ein Leben gar nicht für all das ausreicht, was ich noch machen möchte – ganz egal in welcher Hinsicht. 

Schon immer habe ich gerne geschrieben und ich freue mich, hier nun mal eine solide Plattform zu haben, auf der ich das auch  ausleben kann. Ich freue mich auf das hier. Auf alles was noch kommt. Auf Euch. Auf’s Schreiben und all die Themen, die mich beschäftigen werden, von denen ich jetzt noch nicht einmal etwas ahne.

Ich würde mich freuen, wenn ihr ein Stückchen mit auf meine Reise kommt. Wir sehen uns im Ruderboot vor’m digitalen Schwedenhaus.

Bis bald,
Eure Käthe 🙂

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